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> Februar 2009 Offenheit für den Hl. Geist und die Kirche in Afrika, Für viele Menschen Afrikas ist die Kirche eine Hoffnung
Bieger
Beitrag 2 Feb 2009, 14:52
Beitrag #1


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1. Dass die Hirten der Kirche in Lehre und Dienst am Volk Gottes stets offen sind für das Wirken des Geistes.

Wie spüre ich, dass die Kirche sich vom Geist leiten lässt? Oder sind es andere Interessen, die die Kirche lenken? Nicht selten wird der Kirche vorgeworfen, dass sie eigentlich nur viele Mitglieder und damit viel Einfluss haben will.
Natürlich will die Kirche Einfluss, vor allem auf die Herzen. Sie soll ja das Evangelium verkünden, damit die Menschen zum Glauben kommen können. Wenn das Evangelium mich berührt, dann spüre ich den Geist. Denn der Heilige Geist schließt mein Herz auf. Wenn ich den Geist selbst in mir erfahren habe, dann spüre ich sein Wirken auch bei anderen Menschen. Am Abend des Auferstehungstages haucht Jesus die Jünger an: „Empfanget den Heiligen Geist!“ Joh. 20,22
Wir beten
- dass der Geist die Kirche von innen her leitet;
- dass der Geist den Mut gibt, das Evangelium zu den Menschen zu bringen,
- dass die Nachfolger der Apostel sich vom Geist Jesu führen lassen

2. Dass die Ortskirchen in Afrika passende Wege und Mittel suchen, um nach den Empfehlungen der II. Sondersynode ihrer Bischöfe wirksam Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden zu fördern.

Viele Missionare aus Europa arbeiten in Afrika. Vielleicht stammen einige aus meiner Pfarrei oder sogar aus meiner Verwandtschaft, aus meiner Jugendgruppe. Nicht wenige Bischöfe sind aus ihnen hervorgegangen. Sie berichten von schlimmen Zuständen.

Aidskranke und daher viele verwaiste Kinder, im Kongo und Uganda Bürgerkrieg, in Simbabwe Diktatur und Hungersnot. In vielen Ländern sind die Bischofskonferenzen ein Anker der Hoffnung, Bischöfe vermitteln zwischen Bürgerkreisparteien. Denn das Problem Afrikas ist das Stammesdenken, die Kriege finden zwischen Stämmen statt. Frieden entsteht aus dem Gebet. Wir Europäer haben eine große Verantwortung für Afrika.
Beten wir
- für die Christen in Afrika, dass sie nicht vor den riesigen Problemen verzagen;
- für die Bischöfe, die Priester, die Ordensleute und Katecheten, dass sie die
Gedanken des Friedens und der Versöhnung ausstreuen;
- für die, die nach Afrika als Missionar, Missionarin, Entwicklungshelfer gehen
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