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> März 2009 Ökumene und Kirche in China, Sich streitende Kirchen sind nicht glaubhaft
Bieger
Beitrag 24 Feb 2009, 11:37
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2. Dass die christlichen Konfessionen in einer Zeit tiefer Veränderungen gemeinsam Schritte der Evangelisation setzen, sich für die volle Einheit stark machen und so das Evangelium glaubhafter bezeugen.

Wir kennen es aus eigener Beobachtung: Wenn die Konfessionen sich gegenseitig kritisieren, wenn die Kirchen sich nicht mit einer Stimme zu gesellschaftlichen Problemen äußern, dann verlieren sie ihre Wirkung. Die Menschen wollen keine sich streitenden Kirchen.

Ohne Ökumene keine glaubhafte Mission. Und nicht nur die Menschen wollen das, sondern Jesus. Er hat selbst für die innere Einheit seiner Anhänger gebetet.

Unser wirksamster Beitrag für die Ökumene ist das Gebet. Je mehr die Christen eins sind, desto glaubhafter ihre Mission.
Wir beten
- dass die Christen sich gemeinsam für Gerechtigkeit und für die Schwachen einsetzen;
- dass sie den Geist in unser Land bringen, der den Schutz des Lebens an seinem Beginn und an seinem Ende fördert



2. Dass sich Bischöfe, Priester, Ordensleute und die Gläubigen der Katholischen Kirche in der Volksrepublik China nach den Weisungen Benedikts XVI. aufmachen, Zeichen und Instrument der Einheit, der Zusammenarbeit und des Friedens zu sein.

China verfügt über die größten Währungsreserven. Wenn es seine Dollarguthaben gegen andere Währungen eintauschen würde, käme die Weltwirtschaft zum Erliegen, denn die USA sind zu sehr verschuldet – eben bei China – um die Dollars zurücknehmen zu können.

China gehört zur globalen Wirtschaftswelt. Als Franz Xaver 1552 nach Chinakam, folgte er bereits portugiesischen Kauleuten. Heute wie damals gilt, dass wichtiger als Handelgüter und Werkzeugmaschinen China die Botschaft der Erlösung braucht. Die Menschen sind auf der Suche nach Gott. Es gibt in China eine große Zuwendung zum Christentum. Jedoch ist die katholische Kirche geschwächt, denn es gibt eine vom Staat anerkannte katholische Bischofskonferenz, die aber noch nicht in Einheit mit Rom steht, und eine Untergrundkirche. Wenn der Papst um Frieden bittet, dann vor allem um die Lösung dieses Problems.
Wir beten für:
- die Bischöfe in China, dass sie keine chinesische Kirche aufbauen, sondern sich als Teil der Weltkirche verstehen
- dass die Christen sich für die Sozial Schwachen einsetzen.
- dass die Korruption, Folge des kommunistischen Systems, überwunden wird.
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